Gutachten beim Hauskauf

Gutachten beim Hauskauf? Wann sollte man auf ein Gutachten nicht verzichten?

Diese Fragen wird uns sehr häufig gestellt. Und wir antworten dann mit einer Gegenfrage:  Wann sollte man auf ein Gutachten beim dem Hauskauf verzichten?

Wenn Sie folgende Fragen mit einem klaren JA beantworten können, dann können Sie getrost auf ein Gutachten beim Hauskauf verzichten!

  • Können Sie den marktgerechten und realen Wert einer Immobilie ermitteln?
  • Können Sie den baulichen Zustand einer Immobilie einschätzen?
  • Können Sie den technischen Zustand einer Immobilie einschätzen?
  • Können sie den energetischen Zustand einer Immobilie einschätzen?
  • Kennen Sie die gebräuchlichsten Maklertricks?
  • Können Sie anstehende Instandsetzungsarbeiten, den Modernisierungs- und/oder Sanierungsbedarf realistisch einschätzen?
  • Kennen Sie sich mit allen Gewerken (Sanitär, Elektro, Dämmung, Feuchtigkeit, Schimmel, ect.) aus?

Wenn Sie nun alle diese Fragen mit JA beantwortet haben, dann brauchen Sie keine fachliche Unterstützung (Gutachten beim Hauskauf) beim Hauskauf.

Die meisten Käufer verfügen jedoch über keinerlei Erfahrungen beim Hauskauf und sind mit den vielen Fragen rund um den Hauskauf restlos überfordert. Der Kauf einer Immoilie ist ein sehr komplexes Thema und erfodert ein hohes Maß an guter Vorbereitung. Das größte finanzielle Risiko welches der Mensch in seinem Leben eingeht, ist der Kauf der eigenen vier Wände. Daher sollte dieser Schritt sehr gut überlegt und auch durchdacht sein.

 

Immobilienmakler nicht schadensersatzpflichtig bei überteuerten Kaufpreis!

Die meisten Hauskäufer sind aber vollkommene Laien und verlassen sich dabei gerne auf die Aussage und Hilfe eines Immobilienmaklers. Der muss oder besser sollte doch der richtige und kompetente Ansprechpartner sein. Aber ist dies wirklich immer so?

Die Provision des Maklers hängt stark von dem erzielten Verkaufspreis ab. Je höher der Verkaufspreis um so höher ist sein Verdienst.

Im Jahre 1999 kam das Oberlandesgericht Koblenz zu folgendem Urteil:

Ein Immobilienmakler ist nicht schadensersatzpflichtig, wenn ein Käufer ein Haus zu einem überteuerten Preis kauft. Die Richter des Koblenzer Oberlandgericht führen in ihrer Urteilsbegründung weiterhin aus, dass es nicht Aufgabe des Immobilienmaklers sei, dafür zu sorgen, dass der vereinbarte Verkaufpreis angemessen oder marktgerecht sei. Daher könne er auch  bei einem überhöhtem Preis keine Pflichtverletzung begehen, für die er haften müsse (Az. /U 232/99).

Die Richter erklärten darin weiter, dass der Käufer allein verantwortlich sei, wenn er die Immobilie zu einem überhöhtem Preis einkaufe. Denn der Wert für Grund und Boden müsse nicht zwangsläufig dem zugrunde gelegtem Verkehrswert entsprechen, sondern richte sich nach Angebot und Nachfrage auf dem Markt. Zu welchem Preis und aus welchen Motiven ein Käufer ein Haus erwerben wolle, sei dem Makler in den meisten Fällen nicht bekannt.

Mit diesem Richterspruch wurde somit Tür und Tor für überzogene Wucherpreise weit geöffnet. Das Recht ist wieder mal auf der Seite der Starken.

Wer also im Irrglauben lebte ein Immobilienmakler wird schon am besten um Zustand und Wert der Immobilie wissen, sei hier eines Besseren belehrt.

Gerade unter diesem Aspekt ist und wird es gerade in Zukunft immer wichtiger für den privaten aber auch gewerblichen Immobilienkäufer sich vor dem Hauskauf abzusichern. Ein Begutachtung bzw. Gutachten beim Hauskauf kann Sie davor schützen Sie eine Immobilie zu teuer zu erwerben!

 

Gerne unterstützen wir Sie dabei – Fon 02166-3995353

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