Maklercourtage

Wie hoch ist die Maklercourtage / Maklerprovision beim Hauskauf / Immobilienkauf?

Die Maklercourtage oder Maklerprovision kann von Region zu Region unterschiedlich sein. Je nach Bundesland liegt die Courtage zwischen 3,57% und max. 7,14% auf den Kaufpreis inkl. der MwSt.
In Bayern und Baden-Württemberg sind 3% vom Käufer und 3 % vom Verkäufer zuzüglich MwSt. üblich. Alles Kosten die über 6% zzgl. MwSt. des Verkaufspreises hinausgehen sind gesetzlich nicht zulässig. Die Maklercourtage ist durchaus auch verhandelbar. Scheuen Sie also nicht den Immobilienmakler darauf anzusprechen, schließlich geht es um ihr Geld.

Wann muss ich eine Maklercourtage / Maklerprovision an den Immobilienmakler zahlen?

Sie müssen dann eine Maklercourtage / Maklerprovision an den Immobilienmakler bezahlen, wenn er Ihnen eine Immobilie entweder nachgewiesen oder vermittelt hat.

Der Nachweis

Der Immobilienmakler erbringt einen Nachweis, wenn er Ihnen etwas bekannt macht, was Sie vorher nicht gewusst haben. Schon durch die Zusendung eines Exposes oder die Mitteilung das sich die Preisvorstellung geändert hat, kommt ein Nachweis zustande.

Die Vermittlung

Der Immobilienmakler leistet dann eine Vermittlung, wenn er während einer Verkaufsverhandlung erfolgreich versucht, die Interessen von Käufer und Verkäufer unter einen Hut zu bringen.

Erst wenn es zu einem Abschluss in Form eines notariellen Kaufvertrages kommt, hat der Immobilienmakler das Recht vom Käufer bzw. Verkäufer eine Maklercourtage / Maklerprovision zu fordern. Kommt es nicht dazu, darf der Makler auch keine Aufwandsentschädigung (für Werbung, Exposeversand, Besichtigungstermine und Beratungszeit) berechnen.

 

Hier geht es weiter zum Hauskauf Tipp: Maklertricks – Hier erfahren Sie mit welchen Tricks Immobilienmakler arbeiten und wie man sich davor schützen kann.

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